Teil 1 der Serie NEW New Work

DigiLog – eine Mischung aus digital und analog – beschreibt die zukünftige Norm der Zusammenarbeit. Nach der Zwangsdigitalisierung durch Corona-Maßnahmen sind viele Unternehmen mit der Hybridität digiloger Zusammenarbeit konfrontiert.

Digiloges Arbeiten ist ein Teil von NEW New Work.

Egal mit wem wir in letzter Zeit sprechen – ob Manager:innen, Vereine, Eventveranstalter:innen, Bildungseinrichtungen – bei allen scheint weder der Verbleib im Home Office, noch die Rückkehr zur ausschließlichen Büropräsenz denkbar. Stattdessen setzt man auf eine Mischung aus digital und analog. Für uns ist das eine ganz neue Form des Arbeitens im Team, die wir NEW New Work nennen. Darin vereinen sich bereits bekannte Aspekte der New Work – wie selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Arbeiten – mit den neuen Herausforderungen von digilogem Arbeiten.

Wie aber sieht digiloges Arbeiten aus? Welche Risiken und Herausforderungen stecken in diesen Aspekten der NEW New Work? Wir fassen für euch unsere ersten Erkenntnisse im Umgang mit digiloger (Zusammen)Arbeit und NEW New Work in einer neuen Blogartikel-Serie zusammen.

Digiloge Kollaboration: Risiko Asymmetrie.

Digiloges Arbeiten bietet viele Vorteile: Die Flexibilität wird erhöht. Die Chancen auf eine bessere Work-Life-Balance steigen. Die Kultur wandelt sich von einer Präsenz- zu einer Ergebniskultur.

Digiloges Arbeiten birgt aber auch das Risiko, dass ein Ungleichgewicht entsteht zwischen jenen, die mehr vor Ort und jenen, die mehr remote arbeiten. Zwischen den beiden Gruppen kann eine Asymmetrie entstehen.

Die drei Ebenen der Asymmetrie.

1. Menschen, die in einem gemeinsamen Büro arbeiten und sich regelmäßig sehen, pflegen eine andere, vertrauensvollere Beziehung zueinander, als jene, die sich aus der Ferne und nur punktuell einwählen. Dazu kommt, dass remote Arbeit zu Disengagement vom Unternehmen und zu persönlicher Isolation führen kann.

2. Neben dieser Teamdynamik zeigt sich auch eine Informationsasymmetrie. Wissen wird ungleich verteilt. Missverständnisse, Informationsdefizite und Kleingruppen können entstehen.

3. Jene, die vor Ort sind, werden besser gesehen, schneller gehört und dadurch potentiell als befähigter wahrgenommen als jene, welche mehr die digitalen Angebote in Anspruch nehmen. Vor allem in klassischen Unternehmen mit zentralen Entscheidungen kann daher auch eine Asymmetrie bei Karrierechancen entstehen.

Für erfolgreiches, digiloges Arbeiten sei dir dieser Asymmetrien bewusst und beobachte und manage sie aktiv.

So managst du Asymmetrien.

  • Gestalte die Teamkommunikation aktiv – mach sie zur Aufgabe des gesamten Teams und berücksichtigt die Asymmetrie.
  • Neben operativen Meetings braucht es Sozial- und Informationskanäle, die remote Mitarbeiter:innen gleichberechtigt einbinden. Kaffee- oder Mittagsessen-Calls sind eine Möglichkeit. Zusätzlich sollten arbeitsrelevante Themen und Ergebnisse solcher informellen Runden im Chat für alle sichtbar zusammengefasst werden. Remote Kolleg:innen können auch per Call zu spontanen Diskussionen dazu geholt werden. 
  • Regelmäßige Retrospektiven zur Zusammenarbeit und zum Informationsfluss im Team stellen sicher, dass du Asymmetrien sofort erkennst und sie umgehend beheben kannst.

Um in der digilogen Arbeitswelt als Team und Unternehmen langfristig erfolgreich zu arbeiten, braucht es neue Vereinbarungen und neues Verhalten.

Dazu im nächsten Teil der Serie mehr…

Training

Digiloges Arbeiten

Die neue Art Meetings mit online & offline Teilnehmenden besser zu gestalten

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