Zeitgeist: Wie die Generation X Digital Natives erfolgreich führen kann

Der Chef, Generation X: mehr Verwalter als Mentor, Entscheider über Karriere, Gehalt und das persönliche Glück. Diese führungserfahrene, vor 1980 geborene Entscheidungsgewalt trifft auf sie. Sie ist Jahrgang 2000, selbstbewusst und ihr liegt viel an ihrer Work-Life-Balance. Generation Z eben. Sie ist bereit, Entscheidungen zu treffen und sie fordert auch das Recht darauf ein. Ihre Supportquellen sind ihre Mutter und ihr Smartphone. Ihre virtuelle Identität ist ihr sehr wichtig. Sie erwartet Anerkennung ihrer Leistungen, will Karriere machen und sehnt sich nach dem Weltfrieden. So könnte ein modernes Märchen über Hierarchie und Generationenwechsel beginnen.

Natürlich sind die Bilder überzeichnet. Nicht jede Führungskraft der Generation X verlässt sich auf seine Macht und hat es sich in der Hierarchie bequem gemacht. Nicht alle Angehörigen der Generation Z sind selbstbewusst und wissen genau, was sie wollen. Ganz wegschieben lässt sich allerdings nicht, dass da durchaus Konfliktpotenzial zwischen den Generationen am Horizont erscheint, und vielerorts auch schon handfest spürbar ist.

Für die Generation Z ist digital normal

Kaum hat sich der Markt an Generation Y gewöhnt, kommt schon die nächste Generation. Die ab 1995 Geborenen sind selbstbewusst und entscheidungsfreudig, vor allem aber auch: digital. Für sie sind nicht nur das Internet und mobile Telefonie normal. Sie sind mit Smartphone, Tablet, Social Media und Unlimited Internet aufgewachsen. Ihr Leben ist also schon immer digital gewesen. Digital ist normal.

Wenn Führungskräfte der Generation X Mitglieder der Generation Z führen, kann das durchaus herausfordernd sein. Die Z’s sind ihren Chefs in Fragen der Digitalisierung zwei Generationen voraus. Sie können auch gut mit der Schnelligkeit des Marktes Schritt halten. Hierarchie und starre Strukturen lehnen sie eher ab, neue Arbeitsmethoden fordern sie ein. Agile Work ist für sie keine Revolution, es ist Teil ihrer ersten Arbeitserfahrungen. Diese neue Generation von Mitarbeitenden möchte und sollte eigenverantwortlich arbeiten können.

Führungskräfte verfügen über wertvolle Erfahrung

Die Führungskräfte der Generation X haben ein wertvolles Asset: Erfahrung. Mit dieser Erfahrung können und sollten sie die Jungen unterstützen, ihre Vorteile, also vor allem das digitale Selbstverständnis, sinnvoll einzubringen. Digital muss in jedem Team, in jedem Unternehmen normal werden. Daran wird kein Weg vorbeiführen. Führungskräfte können ihre Teams agil gestalten. Die Führung der Zukunft erfordert ein anderes Selbstverständnis der Chefinnen und Chefs. Sie werden mehr Mentor und Coach sein. Sie werden immer mehr auf die Selbstverantwortung und Selbstorganisation ganzer Teams und einzelner Teammitglieder angewiesen sein. Das kommt dem Selbstverständnis der digitalen Generation Z entgegen.

Auch die Unternehmen und Organisationen profitieren davon. Sie werden dadurch schneller, kundenorientierter, wettbewerbsfähiger und nicht zuletzt agiler.

 

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