Modern Leadership: Wie Sie Transformation klug steuern

Sie wollen in Ihrem Unternehmen etwas ändern und wissen noch nicht recht, wie? Sind darauf angewiesen, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre unternehmerische Ader ausleben, sich für ihre Ideen einsetzen, mitdenken, kluge Entscheidungen treffen? 

Dann sollten Sie etwas anders machen als bisher. Wenn Sie traditionell Meetings mit einer vorab zusammengestellten Agenda einberufen haben, könnten Sie es einmal mit einer Living Agenda versuchen. Dabei werden die Themen spontan zu Beginn des Meetings  gesammelt. Vielleicht sind sogar daily Stand-ups das Richtige für Sie? Stellen Sie sich mit ihrem Team täglich in der Früh zusammen, eine Viertelstunde reicht. Was das bringt? Täglicher Kontakt stärkt das Teamgefühl und außerdem wissen Sie, woran Ihre Leute gerade arbeiten. Wichtig dabei für die Führungskraft: viel zuhören, wenig reden. In der agilen Sprache heißt das: sense and respond. 

Was auch immer Sie anders machen: beherzigen Sie 3 Tipps.

1. Tipp: Sie sollten wissen, warum Sie alte Gewohnheiten verändern. Machen Sie sich bewusst, warum etwas anders werden soll. Es kann gut sein, dass Sie Ihre Idee verteidigen müssen. Wenn Mitarbeitende sich mit Veränderungen schwertun, gibt es zunächst häufig Widerstand. Seien Sie also gerüstet.

Der 2. Tipp: Das Neue sollte gut zu Ihnen passen, denn Sie sollten beim Umsetzen konsequent sein und es eine Weile durchhalten. Eintagsfliegen verunsichern mehr, als sie nützen.

Last but not least der 3. Tipp: Fangen Sie mit kleinen Veränderungen an, dort wo es leicht geht. Living Agenda und daily stand-ups sind nur 2 Beispiele für das, was im Arbeitsalltag anders gemacht werden kann. Jedes Unternehmen muss seine eigenen Hebel finden, wo die Transformation beginnt und spürbar wird. One size fits all geht nicht.

Die Unternehmenskultur besteht ja bekanntlich aus allem, was im Unternehmen getan oder gelassen wird. Ed Schein sagte treffend: „… how we do things around here.“ Vieles ist explizit geregelt, und vieles weiß man einfach, ohne dass viel darüber gesprochen wird. Die Kultur eines Unternehmens ist schwer zu verändern, gerade weil vieles nicht besprechbar und verhandelbar ist. Aber natürlich kann sie trotzdem verändert werden. Es braucht dafür allerdings subtilere Methoden als eine Anweisung von oben. Nützen Sie Ihre Positionsmacht und starten Sie mit kleinen, aber wirkungsvollen Veränderungen. Langsam, aber sicher werden Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbekommen, dass das vertraute Gefüge in Bewegung kommt. 

Der CEO eines großen Stahlkonzerns in Duisburg hat seine interne Kommunikation auf Yammer umgestellt. Schnelle und knappe Infos von der Unternehmensspitze an alle, wirklich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns sind jetzt die Regel.  Außerdem stellt er sein Büro zur Verfügung, es ist für alle buchbar, wenn er nicht da ist. Und das sind nur 2 von vielen Veränderungen, die signalisieren, dass das Unternehmen jetzt anders an Aufgaben und Probleme herangeht als früher. 

Noch ein Tipp zum Schluss: Starten Sie ein kleines Pilotprojekt in einem geeigneten Umfeld. Probieren Sie es aus, machen Sie erst gute Erfahrungen und fangen Sie erst dann an, darüber zu reden. 

fifty1 Services

Wir unterstützen sie beim Navigieren in der komplexen und sich ständig verändernden Welt.

fifty1 Services  

 

Zurück

© 2019 fifty1 GmbH. Alle Rechte vorbehalten.